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    <subtitle type="html">Hier bloggen zwei motivierte Studenten aus Bremen und Berlin.</subtitle>
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            <name>Mathis</name>
                    </author>
    
        <published>2012-01-07T15:14:00Z</published>
        <updated>2012-01-07T15:14:00Z</updated>
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        <title type="html">Kontextsensitive Werbung, Wulff-Edition</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Bevor es zu spät ist, schnell noch ein Beitrag zum (Noch-)Staatsoberhaupt: Herrn Wulffs Umgang mit der Affäre finde ich extrem entlarvend. Selbst wenn man an seinen Amigos nichts furchtbar Anrüchiges findet: so wie in den letzten Wochen darf sich ein Bundespräsident nicht verhalten. <br />
<br />
Aber ist es nicht schön, wie die Werbung auf der SPIEGEL ONLINE-Startseite mit der Berichterstattung harmoniert?<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 500px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:968 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="315"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/wulff.png" title="SPON-Screenshot, 7.1.2012" alt="SPON-Screenshot, 7.1.2012" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">SPON-Screenshot, 7.1.2012: der rote Streifen markiert die Stelle, an der ich eine Spalte aus dem Bild gelöscht habe (damit alles lesbar bleibt)</div></div> 
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        <link href="http://unkewl.de/blog/text/440-The-Windy-City.html" rel="alternate" title="The Windy City" />
        <author>
            <name>Sonja</name>
                    </author>
    
        <published>2011-10-09T03:22:05Z</published>
        <updated>2011-10-11T14:04:03Z</updated>
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        <title type="html">The Windy City</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Nach einer Woche Smalltown America endete das offiziell Konferenzprogramm mit einem Tag in Chicago. Per Zug ging es von Kenosha in die Heimatstadt von Al Capone und endlich wurden wir mal mit strahlendem Sonnenschein begrüßt. <br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 500px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:967 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="375"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/usa/Chicago1.jpg"  alt="" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Chicago Skyline mit Sears-Tower</div></div><br />
<br />
Chicago wird nicht umsonst die windy city genannt. Durch die unmittelbare Lage am gigantischen Lake Michigan und die gewaltigen Straßenfluchten zwischen den Skyscrapern in Downtown pfeift es ganz schön und man hat besser eine Jacke mit. Zusammen mit meiner Gruppe konnte ich ein bisschen die Gegend rund um den Loop erkunden, so heißt der Teil der Metro die im Ring durch das Zentrum fährt. Interessanterweise fährt die Bahn hier nicht einfach nur oberirdisch, sondern auch einfach über der Straße, denn beim Bau fehlte schlicht und ergreifend der Platz. <br />
<br />
Da einige von uns nur knapp 24h in Chicago verbringen würden machten wir uns nach dem Einchecken im sehr zu empfehlenden <a href="http://www.hichicago.org/" title="HI Chicago">Hostelling International Hostel</a> auf, die Stadt zu erkunden. Chicago ist keine besonders große Stadt, bzw. die für Touristen relevanten Sights sind sehr schnell zu erreichen und liegen nah beieinander. Natürlich musste man endlich mal wieder das Großstadtgefühl in den USA bekommen. Also Kopf in den Nacken und vom Fuß des Sears-Towers (der mittlerweile übrigens Willis-Tower heißt) einmal bis zur Spitze des höchsten Gebäudes der USA schauen. Den Blick von oben habe ich mir finanziell gespart, schließlich liegt noch das Empire State oder Rockefeller im Big Apple vor mir. Einen Besuch wert ist vor allem der Millenium Park mit seinen verschiedenen Kunstwerken und den vielen Brautpaaren (oftmals inkl. Bridesmaids), die dort hinkommen, um Fotos zu machen. Das Nationalgericht in Chicago ist die Deep Dish Pizza. <a href="http://www.loumalnatis.com/" title="Lou Malnati">Lou Malnati</a> pocht darauf, der Erfinder zu sein. Mag sein oder nicht, aber die Pizza ist gut. <br />
<br />
Den Besuch in Chicago habe ich mit dem Wiedersehen einer meiner Roomates aus D.C. verknüpft. Sie lebt dort mit Mann und bald Kind in einem der netteren Stadtteile (in der gleichen Straße, wie Rahm Emmanuel, dem Bürgermeister von Chicago). Mit ihr zusammen habe ich dann noch bei strahlendem Sonnenschein eine Bootstour auf dem Lake Michigan gemacht und ein paar entspannte Minuten im sehr schönen ‚Perfect Cup’ Café in ihrer Nachbarschaft in Ravenswood. <br />
<br />
Chicago hat was von New York, nur kleiner und entspannter. Keine hektischen Großstädter oder eine überfüllte Metro zur Rushhour. Al Capone ist schon lange Geschichte, trotzdem ist die berühmt-berüchtigte Southside of Chicago (genau die mit Mack, the Knife) immer noch ein Ort, den man als Tourist oder auch nur Weißer nicht betreten sollte. Alle anderen Stadtteile sind aber doch sehr zu empfehlen. Und ganz im Ernst: was kann einem in <a href="http://www.chicagotribune.com/entertainment/chi-dark-knight-location-map,0,3631449.mapmashup" title="Drehorte des 'Dark Knight'">Gotham City mit Batmann on watch</a> schon passieren? 
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        <author>
            <name>Sonja</name>
                    </author>
    
        <published>2011-10-09T03:05:28Z</published>
        <updated>2011-10-11T04:30:49Z</updated>
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        <title type="html">A visit to the juvenile detention center und andere amerikanische Kuriositäten</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Ich hätte im Leben nicht gedacht, dass mein erster Besuch in einem Gefängnis (freiwillig oder unfreiwillig) in den USA passieren würde. Es begann alles ganz harmlos. Wie erwähnt, gab es rund um die Konferenz ein Rahmenprogramm, welches uns einen Tag nach Racine führte. Eigentlich sollten wir den County Executive (entspricht dem Landrat) treffen, der leider verhindert war und wir so seinen Deputy kennen lernten. Nach ein bisschen allgemeinem Geplänkel, einer kurzen Einführung in die organisatorischen Strukturen, fanden wir uns dann aber kurzerhand im Gefängnis wieder, allerdings als Besucher. Denn wie sich herausstellte, befand sich oberhalb des Arbeitsamtes (schöner amerikanischer Euphemismus: Workforce Development Agency) ein Jungendknast, in dem 10 bis 16 jährige Straftäter unterkommen (ja, 10-jährige; willkommen in den USA). Einer treuen Leserin muss ich ja nicht erzählen, wie es da so aussieht, für mich war es aber doch ganz schön schockierende. Sehr ernüchternd war vor allem die Ernährung, weder gesund noch abwechslungsreich. Ach ja, eine Möglichkeit an die Frischeluft zu kommen gabs auch nicht. Für manche Gefangene heißt das viele Monate ohne Tageslicht. <br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 500px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:965 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="375"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/usa/Wisconsin2.jpg"  alt="" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Lake Michigan - wie am Meer</div></div><br />
<br />
Die Kontraste in dieser Woche hätten nicht krasser ausfallen können. Wir haben einen Tag lang Unterricht besucht, die Klasse unseres Professors, wie auch zwei Sprachkurse. Die Studenten sollten mal eine first-hand experience bekommen, wie die Deutschen so sind. Wir haben dagegen eine first-hand experience bekommen, wie Amerikaner so sind. Eine Klasse erfüllte alle unsere Klischees: furchtbare Freshmen, die keine Ahnung von nichts haben, und uns Fragen stellten wie „Do you have squirrls in Germany?“. Andere Klassen haben mich dagegen beeindruckt. Da wurde über die Rolle des Militärs oder unemployment vs. deficit spending diskutiert. <br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 500px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:964 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="375"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/usa/Wisconsin1.jpg"  alt="" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Sonnenaufgang über dem Campus der UW-Parkside</div></div><br />
<br />
<a href="http://www.uwp.edu/" title="University of Wisconsin Parkside">UW-Parkside</a> ist keine besonders große Uni. Von den 5000 Studenten wohnt nur eine kleine Zahl auf dem Campus, der Großteil pendelt. Dementsprechend ist auf dem Campus nach 7 Uhr auch kaum noch was los. In der näheren Umgebung ist auch keine Kneipe oder Bar zu erreichen, nicht mal ein liquor store. Und so mussten wir uns die Abende anders vertreiben. Einen Abend verbrachten wir im universitätseigenen Theater bei einer lustigen Show mit Musik von Billy Joel und Elton John. An einem anderen saßen wir im universitätseigenen Kino und schauten uns ‚Out of Degenham’ an. In beiden Fällen waren wir die absoluten Exoten, nämlich Studenten, und zogen den Altersdurchschnitt massiv nach unten. Da machte es auch gar nichts aus, dass wir den Jetlag kaum in den Griff bekamen und spätestens um halb 11 Bettreif waren.  
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            <name>Mathis</name>
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        <published>2011-10-07T12:13:00Z</published>
        <updated>2011-10-08T12:59:40Z</updated>
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        <title type="html">Ist Herr Wowereit farbenblind?</title>
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                <!-- s9ymdb:954 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="125"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/berlin-wahl.png" title="Zweitstimmen bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus 2011" alt="Zweitstimmen bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus 2011" /><br />
<br />
Das Farbband dort oben visualisiert die Zweitstimmen bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus 2011. Ich habe versucht, die Partien auf dem politischen Spektrum einzuordnen; sämtliche &#8220;sonstige&#8221; habe ich an einen Rand gedrängt, obwohl sie sich natürlich eigentlich auf beide Seiten verteilen. (Ich war einfach zu faul.)<br />
<br />
Ich bin wirklich kein Experte für Landespolitk, aber: Sollte dieses Meinungsbild nicht darauf hindeuten, dass die Wähler eine rot-grüne Koalition einer rot-schwarzen vorziehen würden? Immerhin haben, je nach Sichtweise auf die Grünen, zwei Drittel bis drei Viertel der Wähler ihr Kreuz <em>links von der CDU</em> gemacht.<br />
<br />
Nun hat der Regierende Bürgermeister anscheinend die Gespräche mit den Grünen &#8220;platzen lassen&#8221;, oder man ist sich zumindest nicht einig geworden. Naturgemäß gibt es widersprüchliche Angaben, z.B. <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/landespolitik/kuenast-kein-gruener-wird-das-der-spd-vergessen/4693608.html" title="Tagesspiegel">hier</a> oder <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-10/gruene-berlin-scheitern" title="Zeit">da</a> oder <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/wahl-in-berlin-2011/koalitionsverhandlungen-zweite-wahl-11484820.html" title="FAZ">dort</a>.<br />
<br />
Den Wählern gegenüber halte ich das aus SPD-Sicht für idiotisch, weil die große Mehrheit der Berlin keine bürgerliche Regierung wollte und sich nun auf den Arm genommen fühlen dürfte. In meinem Bekanntenkreis werden dieser Tage böse Briefe an die Genossen geschrieben, oder man freut sich einfach, konsequent doppelt grün gewählt zu haben. Ich frage mich: Sind Wowereit und seine Berater vielleicht farbenblind?<br />
<br />
Taktisch ist es fast noch dämlicher, weil die Grünen m.E. der wesentlich einfachere Verhandlungspartner gewesen wären. Man muss sich vor Augen halten: Die CDU als &#8220;Junior-Partner&#8221; in der Koalition hat nur fünf Punkte weniger als die Sozialdemokraten. Das dürften teure Verhandlungen werden, zumal Wowereit keine anderen Option zum Regieren mehr hat. Ach ja, falls die Verhandlungen platzen, stürzt die SPD bei Neuwahlen ins Bodenlose. Die CDU kann also hoch pokern.<br />
<br />
Vielleicht ist dem Regierenden Bürgermeister aber auch egal, wer unter ihm die politischen Entscheidungen beeinflusst. Vielleicht ist Machterhalt und persönliche Sympathie wichtiger als Programm. Würde irgendwie zum Wahlkampf passen. 
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            <name>Sonja</name>
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        <published>2011-09-29T13:30:46Z</published>
        <updated>2011-10-01T21:52:14Z</updated>
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        <title type="html">Watch out: ze Germans are coming!</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Anscheinend ist im Blog das Reisefieber ausgebrochen. Erst verlagert der eine Chefblogger seinen <a href="http://unkewl.de/blog/text/430-London-Log-1.html">Standort für einige Zeit nach London</a>, dann erholen sich beide Chefblogger von ihrem harten Alltagsleben im <a href="http://unkewl.de/blog/text/436-Schoenes-Schottland.html">schönen Schottland</a> und nun habe auch ich meine Koffer gepackt und meinen alten Korrespondenten-Posten auf der anderen Seite des Atlantiks eingenommen, wenn auch nur für 2 Wochen. <br />
<br />
Ein Seminar über Amerikanische und Deutsche Politik im Vergleich hat mich hier hergebracht. Unser amerikanische Gastdozent initiierte eine Konferenz zum Thema ‚European Perspectives on American Politics’ an seiner Heimatuni, University of Wisconsin-Parkside. Der catch an der Sache: Die Vorträge auf dieser Konferenz halten die sieben Studenten aus meinem Seminar (incl. me), die auf einem Essay basierend ausgewählt wurden. Ich bedanke mich auch recht herzlich beim <a href="http://www.daad.de/en/index.html" title="Deutscher Akademischer Austausch Dienst">deutschen Steuerzahler für die finanzielle Unterstützung.</a> <br />
<br />
Endlich mal wieder amerikanisches Unileben! Wir sind nämlich netterweise auf dem Campus in Kenosha untergebracht und wohnen im dorm. Ich fühlte mich bei meinem Streifzug durch die Gebäude doch sehr stark an mein Semester an der AU erinnert und fast schon ein kleines bisschen heimelig. <br />
<br />
Zur Konferenz gehört auch ein Rahmenprogramm. Wir waren schon bei SC Johnson und besuchten deren beeindruckende Gebäude, die von Frank Loyd Wright und Norman Foster designed wurden. Wahre Meilensteine der Architekturgeschichte und zumindest im Verwaltungsgebäude haben wir uns alle kurz in das ‚Mad Men’-Set versetzt gefühlt. Ein Besuch bei Kewpees mit leckerem Cheesburger und bisher nur kurzen Blicken auf den Lake Michigan haben einen ganz netten Eindruck von Wisconsin hinterlassen. Die Gelegenheit, mit Cori Mason einem State Representative in Wisconsine zu sprechen, ergab interessante Einblicke in die Politik dieses so tief gespaltenen Landes auch auf Ebene des Staates Wisconsin.<br />
<br />
Mittlerweile haben wir unsere Konferenz auch hinter uns und alle sind erleichtert. Nun kann der Urlaub beginnen!<br />
<br />
Insgesamt bleibe ich gute zwei Wochen und reise ein bisschen durchs Land mit Besuchen bei meinen lieben Roomies aus DC. Für alle Interessierten hier die Strecke: <br />
Berlin - Kenosha, WI – Chicago, IL – Harrisburg, PA – New York City, NY – Frankfurt.<br />
 
            </div>
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        <link href="http://unkewl.de/blog/text/436-Schoenes-Schottland.html" rel="alternate" title="Schönes Schottland" />
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            <name>Mathis</name>
                    </author>
    
        <published>2011-09-24T09:56:00Z</published>
        <updated>2011-09-29T16:39:03Z</updated>
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        <title type="html">Schönes Schottland</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Der Herr Mit-Blogger und ich waren eine Woche in Schottland: Zwar weder Kilt noch Whisky gekauft, aber das Wetter war schön und die schottische Landschaft ist ihrem exzellenten Ruf gerecht geworden.<br />
<br />
Direkt nach der Landung in Edinburgh (die kurz etwas ungewiss erschien, den stürmischen Winden sei Dank) gab es eine angenehme Überraschung. &#8220;Opel Corsa oder ähnlich&#8221; entpuppte sich als feuerroter Audi A1 Diesel, der uns in den nächsten Tagen gute Dienste leistete. Also flugs auf der ungewohnten Straßenseite nach <strong>Fort William</strong> im Westen gebraust und im <a href="http://www.bedandbreakfastfortwilliam.co.uk/" title="Alt-An Lodge">Bed &amp; Breakfast mit Seeblick</a> eingecheckt. Im verschlafenen Ortskern haben wir dann eine Handvoll Pubs getestet.<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 500px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:940 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="375"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/schottland-audi.jpg" title="Links der Mit-Blogger, rechts der Wagen." alt="Links der Mit-Blogger, rechts der Wagen." /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Links der Mit-Blogger, rechts der Wagen.</div></div><br />
Für uns eher unsportlichen Blogger war das Wander-Pensum beachtlich. Natürlich haben wir nur die einfachen Touren aus dem Wanderbuch gemacht, die aber dafür tapfer auch bei leichtem Regen. Mittwoch stand <strong>Glen Nevis</strong> auf dem Programm, die Umgebung des höchsten Bergs in Schottland. Eine willkommene Gelegenheit, die neuen Wanderschuhe durch Wasser, Stein und Matsch einzuweihen! Den Kontrast zum moorigen Tal lieferte dann die Hafenstadt <strong>Oban</strong> (&#8220;Tor zu den Hebriden&#8221;). Vom dem Kolosseum nachempfundenen &#8220;McCraig&#8217;s Tower&#8221; gibt es einen tollen Blick:<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 500px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:944 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="375"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/schottland-oban.jpg" title="Blick vom Hügel aufs Wasser in Oban" alt="Blick vom Hügel aufs Wasser in Oban" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Den kurzen Aufstieg absolut wert: Blick vom Hügel aufs Wasser in Oban</div></div><br />
Donnerstag ging es weiter nach <strong>Pitlochry</strong> im Landesinneren. Dort haben wir in einem <a href="http://www.craigroyston.co.uk/" title="Craigroyston House">noch feudaleren B&B</a> gewohnt und das nächste Tal durchwandert: <strong>Glen Tilt</strong>. Trotz leichter Schwierigkeiten -- wir sind die Route aus Versehen falsch herum gelaufen und manchmal falsch abgebogen -- hatten wir eine Menge Spaß beim Pfadfinden. Nur ein Pub ließ sich nicht auftreiben, sodass wir mit ein paar Dosen Bier mitten im bedenklich durchgeknallten britischen TV-Programm landeten.<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 500px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:945 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="375"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/schottland-see1.jpg" title="Stausee im Landesinneren beweist" alt="Stausee im Landesinneren beweist" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Unterwegs anhalten lohnt sich, wie dieser Stausee im Landesinneren beweist</div></div><br />
Freitag zog es die (Ex-)Hanseaten dann wieder ins Meer, zurück an die Ostküste. In <strong>Anstruther</strong> haben wir die <a href="http://www.anstrutherfishbar.co.uk/" title="Anstruther Fish Bar">berühmten Fish &amp; Chips</a> genossen und uns (als einzige Gäste) im herrlich exzentrischen <a href="http://www.abbotsfordarms.com/hotels/smugglers/" title="Smuggler's Inn">Smuggler&#8217;s Inn</a> einquartiert. Auf dem <strong>Fife Coastal Path</strong> haben wir uns dann bei angemessen schottisch-schroffem Wetter den Seewind um die Nase blasen lassen. Nachdem uns die Einheimischen fürs Wandern bei schlechtem Wetter belächelt hatten, sind wir noch kurz nach <strong>St. Andrews</strong> gefahren, wo wir allerdings auf eine abendliche Golfrunde verzichten mussten. Erschöpft von Seeluft, Drinks und Musikfernsehen sind wir schließlich eingeschlafen, während unten in der Hotelbar noch Karaoke gesungen wurde...<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 375px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:941 --><img class="serendipity_image_center" width="375" height="500"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/schottland-edinburgh1.jpg" title="Edinburgh bei schottischem Traumwetter" alt="Edinburgh bei schottischem Traumwetter" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Des Mit-Bloggers Lieblingsfoto, wie immer locker aus der Hüfte...</div></div><br />
Samstag hieß es Abschied nehmen vom Audi, den wir wieder am Flughafen bei Sixt geparkt haben. Mit dem Bus ging es weiter nach <strong>Edinburgh</strong> und unser Hostel war praktischerweise nur zwei Minuten vom Bahnhof entfernt, direkt an der Royal Mile. Die erste Erkundungstour führte uns zum glücksbringenden Heart of Midlothian, dann vorbei am Parlament und Adam Smiths Grabstätte auf den Berg: Arthur&#8217;s Seat ist den Anstieg absolut wert, erst recht bei so phantastischem Wetter:<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 500px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:942 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="375"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/schottland-edinburgh2.jpg" title="Arthur's Seat, Edinburgh" alt="Arthur's Seat, Edinburgh" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Auf halber Höhe bei Arthur&#8217;s Seat kann einen schon der Mut verlassen... durchhalten lohnt sich aber!</div></div><br />
Sonntag sind wir weiter durch die Stadt gestreift, unter anderem zum Schloss, durch die Einkaufsstraßen in New Town und in die National Gallery (die natürlich nicht ganz mit ihrer Schwester in London mithalten kann). Essen gab es im sympathischen <a href="http://www.thedogsonline.co.uk/" title="the dogs">&#8220;the dogs&#8221;</a>. <br />
<br />
Am Montag verließ uns schließlich unser Glück mit dem Wetter etwas, sodass wir mehr Zeit in Gebäuden verbracht haben. Erwähnenswert sind vor allem die National Gallery of Modern Art im Westen der Stadt und das National Museum of Scotland, wo es historische Maschinen, Schmuckstücke und alle möglichen anderen schottischen Errungenschaften zu bewundern gibt. Sehr kindgerecht, voll und umfangreich! Gelohnt hat sich auch ein der Weg zum Calton Hill östlich der Innenstadt, wo wir nochmal im Dämmerlicht auf Edinburgh geblickt haben:<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 500px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:943 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="375"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/schottland-edinburgh3.jpg" title="Calton Hill, Edinburgh" alt="Calton Hill, Edinburgh" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Leider fing es an zu regnen, sodass wir nicht bis zum Einbruch der Dunkelheit ausgeharrt haben...</div></div><br />
Erschöpft haben wir schließlich mit Dosenbier in der Hand &#8220;Top Gear&#8221; im Hostel geschaut, dann spät abends den Bus genommen und nach ein paar Stunden Schlaf auf dem Flughafen unseren Jet Richtung Berlin bestiegen. Schön war&#8217;s, Schottland! 
            </div>
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        <link href="http://unkewl.de/blog/text/434-Hmpf!.html" rel="alternate" title="Hmpf!" />
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            <name>Mathis</name>
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        <published>2011-08-15T12:29:50Z</published>
        <updated>2011-08-21T12:52:53Z</updated>
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        <title type="html">Hmpf!</title>
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                Super, da versuche ich endlich einmal, das London-Logbuch #5 nachzutragen (bin inzwischen wieder heile in Berlin angekommen) und dann <em>ist der verdammte Bilder-Upload kaputt</em>!  Das gibt es doch nicht! Ich schaue mal, was sich machen lässt. 
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            <name>Mathis</name>
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        <published>2011-08-21T12:42:00Z</published>
        <updated>2011-08-21T12:43:31Z</updated>
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        <title type="html">London-Log (5)</title>
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                <!-- s9ymdb:930 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="375"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/stpauls1.jpg" title="Auf dem Weg zu St Paul's" alt="Auf dem Weg zu St Paul's" /><br />
<br />
So, die <a href="http://unkewl.de/blog/text/434-Hmpf!.html" title="unkewl">technischen Probleme</a> sind behoben -- wie üblich saß der Fehler vorm Bildschirm. Hier also der Nachschlag zu meinem London-Aufenthalt!<br />
<br />
Seit Ende Juli hatte ich das Glück, noch einige schöne Ausflüge zu machen und die letzten Wochen in London zu genießen. Auch das Wetter wurde eigentlich immer besser. Mit meinen Eltern habe ich zufällig das <a href="http://www.skdocks.co.uk/" title="St Katherine's Dock">St. Katherine&#8217;s Dock</a> in der Nähe des Towers entdeckt, einen geradezu übertrieben ruhigen Bootshafen mitten in der Stadt, mehrfach gut gegessen (z.B. bei <a href="http://www.balibalirestaurant.com/" title="Bali Bali">BaliBali</a>) und Miró in der Tate sowie Tracey Emin in der Hayward gesehen. Außerdem sind wir durch Notting Hill gebummelt (für Tee und Kuchen: <a href="http://www.ottolenghi.co.uk/" title="Ottolenghi">Ottolenghi</a>), dankenswerterweise bevor es auch dort Unruhen gab.<br />
<br />
<!-- s9ymdb:929 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="375"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/portobello.jpg" title="Portobello Roas, Notting Hill" alt="Portobello Roas, Notting Hill" /><br />
<br />
Überhaupt, die Unruhen. Von dem, was die LSE in einer Mail an alle Stundenten etwas unterkühlt als &#8220;some unrest throughout London&#8221; bezeichnet hat, habe ich direkt nichts mitbekommen. Die Berichterstattung im Fernsehen und online und auch die Gespräche waren aber voll davon. Es gibt eine Menge <a href="http://www.boston.com/bigpicture/2011/08/london_riots.html" title="Big Picture">sehr starker Bilder</a>, am Ende patrouillierten 16.000 Polizisten und ich frage mich, welche langfristigen Folgen diese Tage haben werden. Weder die überforderte und ungeschickte Polizei noch die rücksichtslosen Randalierer und Ladendiebe verdienen Lorbeeren; ebenso wenig wie die Reaktion der Politik und Justiz.<br />
<br />
<!-- s9ymdb:928 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="375"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/cambridge2.jpg" title="King's College, Cambridge" alt="King's College, Cambridge" /><br />
<br />
Touristische habe ich mir viel Mühe gegeben in den letzten Tagen: Zusammen mit einigen Kommilitonen war ich in der National Gallery und in den Houses of Parliament. Ein absolutes Highlight war unser Trip nach Cambridge, wo wir bei schönstem Wetter die berühmten Colleges, eine unvergessliche Bootstour auf dem Fluss und einen Abend im Eagle Pub genießen konnten. Nach so viel Zeit in der Großstadt weiß man Ausflüge in die Idylle richtig zu schätzen...<br />
<br />
<!-- s9ymdb:919 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="375"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/cambridge1.jpg" title="Kings's College, Cambridge" alt="Kings's College, Cambridge" /><br />
<br />
Schließlich hatte ich auch noch Besuch aus dem schönen Berlin und ein Wiedersehen aus Bremer Zeiten. Wir hatten viel Spaß bei <a href="http://www.yesprimeminister.co.uk/" title="YPM">Yes, Prime Minister</a> im Apollo Theatre und natürlich in diversen Kneipen. (Man könnte sogar sagen, dass eine Kneipentour beinahe etwas <em>zu</em> lustig geworden ist; zumindest der Kater war beachtlich.) Außerdem habe ich den Ausflug auf die Kuppel von St. Paul&#8217;s Cathedral als einen weiteren touristischen Höhepunkt (hihi) empfunden, aber da mögen die Leser selbst urteilen. Vielleicht liegt es einfach an meiner Obsession mit Flüssen in der Stadt, dass ich dem Londoner Panorama jetzt schon nachtrauere:<br />
<br />
<!-- s9ymdb:931 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="375"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/stpauls2.jpg" title="Blick von St. Paul's" alt="Blick von St. Paul's" /><br />
<br />
Jedenfalls bin ich sowohl wehmütig aus London abgereist als auch freudig in Berlin angekommen. So soll es sein! 
            </div>
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        <link href="http://unkewl.de/blog/text/433-London-Log-4.html" rel="alternate" title="London-Log (4)" />
        <author>
            <name>Mathis</name>
                    </author>
    
        <published>2011-07-31T13:55:00Z</published>
        <updated>2011-07-31T13:58:15Z</updated>
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        <title type="html">London-Log (4)</title>
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                Oh je, da haben meine guten Vorsätze mal wieder nicht lange gehalten: zwei Wochen Rückstand beim Bloggen. Mea culpa! (Entschuldigung auch dafür, dass die folgenden Fotos nicht zum Text passen; ich hatte oft keinen Apparat dabei.)<br />
<br />
<!-- s9ymdb:901 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="375"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/thames3.jpg" title="Abendhimmel über London" alt="Abendhimmel über London" /><br />
<br />
Was gibt es zu berichten? Die erste Hälfte der Summer School ist vorbei, der Statistik-Kurs gemeistert. Jetzt belege ich einen Kurs in Internationaler Politischer Ökonomie und bewege mich damit in vertrauteren Gefilden. Statt (Mathe-)Hausaufgaben gibt es jetzt wieder umfangreiche &#8220;reading assignments&#8221; und statt Formeln wieder mehr Diskussionsstoff in den Vorlesungen. Beide Varianten haben ihre Reize, finde ich. <br />
<br />
Außerdem war ich bei zwei weiteren tollen Abendveranstaltungen der LSE, einmal zum Thema &#8220;Keynes vs. Hayek&#8221; (ihr kennt die <a href="http://www.youtube.com/user/EconStories#p/c/A7727E2065FDCBC7" title="Keynes vs Hayek @ Youtube">Rap-Videos</a>, oder?), einmal zur europäischen Schuldenkrise (deprimierend!).<br />
<br />
<!-- s9ymdb:899 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="375"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/thames.jpg" title="Abendhimmel über London" alt="Abendhimmel über London" /><br />
<br />
Abseits der Uni habe ich auch viel erlebt. Zum Beispiel eine Bootstour auf der Themse, auf der sich viele beeindruckende (aber schlecht zu fotografierende) Ausblicke auf die nächtliche Stadt ergeben haben. In Soho habe ich bisschen eingekauft und einen sehr lustigen Abend in verschiedenen Lokalen verbracht. Die Gegend um Soho Square und Golden Square ist inzwischen einer meiner Favoriten geworden.<br />
<br />
Für Menschen, die bei &#8220;hip&#8221; nicht an Babynahrung denken, ist allerdings Shoreditch die standesgemäße Art, abends auszugehen. Dank einheimischer Hilfe habe ich dort nicht nur einige tolle Pubs, sondern auch meine Liebe zu <a href="http://www.timeout.com/london/restaurants/venue/2%3A931/brick-lane-beigel-bake" title="Time Out">Beigel Bake</a> auf der Brick Lane entdeckt. Nach ein paar Pints geht nichts über Salt Beef Bagels!<br />
<br />
<!-- s9ymdb:910 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="375"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/parliament.jpg" title="Parliament bei Nacht" alt="Parliament bei Nacht" /><br />
<br />
Mit meiner Lieblingsbesucherin ging es außerdem in den Hyde Park und nach Greenwich; beides wundervolle Abwechslungen zum hektischen Stadtleben. Bei <a href="http://www.royalteascafe.co.uk/" title="Royal teas">Royal Teas</a> in Greenwich gibt es übrigens den zweitbesten Rüblikuchen der Welt.<br />
<br />
Insgesamt ist das Wetter inzwischen auch besser, weshalb ich gestern -- wer hätte das gedacht -- tatsächlich einen Sonnenbrand bekommen habe. Und nicht einfach so, sondern am Strand und beim Spazierengehen in <a href="http://www.visitbrighton.com/" title="Brighton">Brighton</a>! Dort gibt es eine herrliche Kombination aus Kitsch, wild entschlossenen Partytouristen und wirklich schönen Abschnitten (perfekte Synthese dieser drei Aspekte dürfte wohl <a href="http://www.google.com/search?tbm=isch&hl=en&q=brighton+pier" title="Google: Brighton Pier">Brighton Pier</a> sein). Toll!<br />
<br />
Ich freue mich auf die nächsten / letzten zwei Wochen.<br />
<br />
<!-- s9ymdb:898 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="375"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/boattrip.jpg" title="Themse bei Nacht" alt="Themse bei Nacht" /> 
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        <link href="http://unkewl.de/blog/text/431-London-Log-2.html" rel="alternate" title="London-Log (2)" />
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            <name>Mathis</name>
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        <published>2011-07-09T12:54:00Z</published>
        <updated>2011-07-13T17:54:10Z</updated>
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        <title type="html">London-Log (2)</title>
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                <div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 500px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:876 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="375"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/quiet.jpg" title="Please be quiet: Research in progress" alt="Please be quiet: Research in progress" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">&#8220;Please be quiet: Research in progress&#8221;: Gegenüber eines der Pubs auf dem Campus...</div></div><br />
Falls Ihr Euch wundert, wieso ich hier bisher nicht über meine Sightseeing-Erlebnisse berichtet habe: Das liegt daran, dass ich bisher praktisch gar nicht als Tourist unterwegs war. (Dafür ist die Aussicht aus dem Bus zur Uni spektakulär, vor allem von der Waterloo Bridge aus.)<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 500px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:875 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="375"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/library.jpg" title="LSE Library" alt="LSE Library" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">LSE Library: Eine große Wendeltreppe führt zu allen Stockwerken -- und im Untergeschoss kann man drucken, zum Beispiel die Zettel mit Hausaufgaben...</div></div><br />
Warum so wenig Touri-Programm? Werktags stehe ich um halb neun auf, mache Hausaufgaben und fahre um halb elf zur Uni. Dann bin ich bis mindestens 17.30 Uhr auf dem Campus: Seminar, Mittagspause, Vorlesung, Bibliothek. Manchmal kommen noch zwei Stunden dazu, z.B. für eine &#8220;Public Lecture&#8221; am Abend. Soll heißen: Irgendwie ist es immer schon abends, bevor ich überhaupt an Sightseeing gedacht habe...<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 500px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:874 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="375"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/home.jpg" title="Heimweg" alt="Heimweg" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Die Versuchungen auf dem Heimweg: Erst Pub, dann Minimarkt (Schokokekse!), dann kommt auf der rechten Seite der Eingang zum Studentenwohnheim</div></div><br />
Mal gucken, was das Wochenende so bringt. Leider scheint die Sonne nur sporadisch, aber dafür regnet es nicht mehr (so viel). Ich werde berichten.<br />
 
            </div>
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            <name>Mathis</name>
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        <published>2011-07-13T17:47:00Z</published>
        <updated>2011-07-13T17:48:10Z</updated>
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        <title type="html">London-Log (3)</title>
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                <div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 500px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:886 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="375"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/ludgate.jpg" title="Ludgate Hill" alt="Ludgate Hill" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Ludgate Hill: Es geht erstaunlich steil die Fleet Street bergauf, dafür gibt es viel zu sehen, z.B. <a href="http://www.stpauls.co.uk/" title="St Paul's">St Paul&#8217;s</a></div></div><br />
So, hier mal wieder ein kleines Update: Heute habe ich meine erste Prüfung an der LSE hinter mich gebracht und es lief, soweit ich das beurteilen kann, ganz gut. Einer von zwei Statistik-Tests ist damit erledigt! Außerdem hatte ich am Wochenende das erste Mal Gelegenheit zu ausführlichem Sightseeing. Mehr oder weniger direkt nachdem ich mich über den Zeitmangel und das mäßige Wetter <a href="http://unkewl.de/blog/text/431-London-Log-2.html" title="London-Log 2">beschwert hatte</a>, schien plötzlich die Sonne und ich konnte stundenland flanieren.<br />
<br />
Ach ja, und hier der bereits erwähnte Ausblick aus dem Bus zur Uni, während er die Waterloo Bridge überquert:<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 500px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:888 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="375"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/waterloobridge1.jpg" title="Waterloo Bridge aus dem Bus heraus 1" alt="Waterloo Bridge aus dem Bus heraus 1" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Der Blick von der Waterloo Bridge aus dem Bus heraus nach links</div></div><br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 500px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:889 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="375"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/waterloobridge2.jpg" title="Waterloo Bridge aus dem Bus heraus 2" alt="Waterloo Bridge aus dem Bus heraus 2" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">...und nach rechts</div></div><br />
Leider werden die Bilder, vor allem in klein, dem Aha-Effekt nicht gerecht... hier trotzdem noch eins, und zwar von meinem heutigen Ausflug in die <a href="http://www.cityoflondon.gov.uk" title="City of London">City</a> nach bewältigter Prüfung:<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 500px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:885 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="375"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/angle.jpg" title="Sichtachse" alt="Sichtachse" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Londoner Sichtachsen mit der Spitze von 30 St Mary Axe... Zitat : &#8220;the building is known as &#8216;the Gherkin&#8217;, and, occasionally, more suggestive nicknames&#8221;</div></div><br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 500px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:887 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="375"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/museumoflondon.jpg" title="Museum of London" alt="Museum of London" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Im <a href="http://www.museumoflondon.org.uk/" title="MoL">Museum of London</a> gibt es Stadtgeschichte und aktuell auch <a href="http://www.museumoflondon.org.uk/London-Wall/Whats-on/Exhibitions-Displays/London-Street-Photography/" title="street photography"><em>street photography</em></a> zu sehen</div></div> 
            </div>
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        <link href="http://unkewl.de/blog/text/430-London-Log-1.html" rel="alternate" title="London-Log (1)" />
        <author>
            <name>Mathis</name>
                    </author>
    
        <published>2011-07-03T20:52:00Z</published>
        <updated>2011-07-04T10:20:13Z</updated>
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        <title type="html">London-Log (1)</title>
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                <!-- s9ymdb:856 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="375"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/cab.jpg" title="Cab in London" alt="Cab in London" /><br />
<br />
Wie bereits angekündigt, bin ich für sechs Wochen in London und will mir Mühe geben, zu diesem Anlass wieder zu bloggen. Eigentlich habe auch einen ordentlichen Fotoapparat dabei, hatte den aber vorhin vergessen -- daher die grausige Qualität beim Bild oben.<br />
<br />
Heute habe ich jedenfalls mein Studentenwohnheim und den Campus der <a href="http://lse.ac.uk" title="LSE.ac.uk">LSE</a> kennen gelernt. Für großes Sightseeing fehlte mir irgendwie die Zeit, außerdem wollte ich erst die unmittelbare Umgebung meiner Bleibe erkunden (und Lebensmittel kaufen). Morgen beginnt dann das Programm der Summer School, hoffentlich weiterhin bei schönem Wetter. <br />
<br />
Da mich gerade die Müdigkeit packt, hier meine sonstigen Eindrücke in Kurzform:<br />
<ul><li>die Warteschkangen von der Registrierung an der Uni waren sortiert nach den Anfangsbuchstaben der Nachnamen -- was durchaus eine erste Hürde sein konnte</li><li>...dafür wurden wir hinterher mit einer Dose Coke und einem Hot Dog beschenkt (ohne EHEC o.ä., da nur Brot+Wurst)</li><li>mein Zimmer ist schlicht-funktional, um es nett zu sagen; dafür gibt es direkt hinter dem Haus einen kleinen Park</li><li>der London-Neuling lernt: Busse halten nur, wenn man deutlich winkt</li><li>zu &#8220;meiner&#8221; Uni gehören nicht nur diverse Gebäude für Forschung und Lehre, <em>sondern auch ein eigener Pub aus dem 19. Jahrhundert!</em></li></ul><br />
Was ich sagen will, ist: Alles gut. I&#8217;ll keep you posted.<br />
<br />
PS. Mensch, jetzt hatte ich doch glatt das Schmankerl für alle Leser(innen) mit einem Faible für royale Festlichkeiten vergessen! Ratet mal, womit ich hier in Zukunft meine Bus- und Bahnfahrten bezahlen werde. Royal <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oyster-Card" title="Wikipedia: Oyster">Oyster</a>!<br />
<br />
<!-- s9ymdb:865 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="375"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/oyster.jpg" title="Royal Oyster" alt="Royal Oyster" /> 
            </div>
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        <link href="http://unkewl.de/blog/text/429-Keith-Richards-Life.html" rel="alternate" title="Keith Richards: Life" />
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            <name>Mathis</name>
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        <published>2011-07-02T12:42:16Z</published>
        <updated>2011-07-02T13:04:11Z</updated>
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        <title type="html">Keith Richards: Life</title>
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                <!-- s9ymdb:847 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="375"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/keith.jpg" title="Keith: Life" alt="Keith: Life" /><br />
<br />
Nun ist es natürlich weder besonders originell noch besonders sinnvoll,  wenn ein Blog mit höchstens zweistelliger Leserschaft ein Buch empfiehlt, das sowieso recht bekannt sein dürfte. Zum Beispiel, weil es in jeder Buchhandlung lag, in jedem Medium rezensiert und in vielen Auflagen gedruckt wurde. Andererseits liest die Jugend von heute ja keine Zeitung und geht nicht in die Buchhandlung, sagt die Marktforschung*.<br />
<br />
Versuchen wir es also mit <em>Life</em>, der (Auto-)Biographie von Keith Richards, berühmt als Gitarrist der Rolling Stones und Anschauungsobjekt in Sachen Drogenkonsum. (Außerdem spielt er gern Pirat mit Johnny Depp.)<br />
<br />
<em>Life</em> liest sich, als ob einem der verrückte Onkel -- den man nur selten sieht, weil die Familie Angst vor ihm hat -- nach ein paar Bier wilde Geschichten aus seinen lustigeren Jahrzehnten erzählt. Dass er dabei manchmal den Faden verliert und vielleicht hier und da etwas übertreibt, stört nicht weiter. Wenn überhaupt, dann trägt es noch zur Faszination der sowieso unglaublichen Geschichten bei.<br />
<br />
Im ersten Drittel geht es um das Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei im amerikanischen &#8220;Bible Belt&#8221;, die jungen Jahre der Stones, Richards&#8217; Nachkriegs-Kindheit, musikalische Vorbilder. Auch danach greift das Buch gewisse Themen (Mick Jagger; Frauen; Streit mit den Autoritäten; Drogen und Musik) immer wieder auf und eine Anekdote jagt die nächste.<br />
<br />
Wer etwas bemängeln will: Manchmal verliert man vor lauter Namen der Überblick (vor allem als Nicht-Zeitgenosse und Nicht-Historiker) und außerdem fragt man sich unweigerlich, wie ein einzelner Mensch so viel Glück haben kann. Kritische Stimmen (bei Amazon) meinen außerdem, dass in einem so dicken Buch vielleicht mehr Details über das Bandleben der Stones und weniger über die immer gleichen Exzesse stehen sollte.<br />
<br />
Besorgen solltet Ihr Euch <em>Life</em> trotzdem, es lohnt sich allein wegen der herrlichen Fotos! Das Taschenbuch von Phoenix gibt es für höchstens 8 Pfund.<br />
<br />
<small>* (glaube ich)</small><br />
<br />
----------------------------<br />
<br />
<em>Kommen wir nun zu etwas völlig anderem: Ab morgen werde ich mich für ein paar Wochen in London herumtreiben. Diese Ankündigung hat den Zweck, mich unter Druck zu setzen, damit hier im Blog wieder mehr passiert.</em> 
            </div>
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        <link href="http://unkewl.de/blog/text/428-Eine-letzte-Chance-fuer-eine-gute-Frisur.html" rel="alternate" title="Eine letzte Chance für eine gute Frisur" />
        <author>
            <name>Sonja</name>
                    </author>
    
        <published>2011-05-16T21:40:18Z</published>
        <updated>2011-05-17T07:02:45Z</updated>
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        <title type="html">Eine letzte Chance für eine gute Frisur</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Ein langweiliger Montagabend bei der mentalen Vorbereitung auf die baldige Hochzeit meines Cousins. Auf der Suche nach einer Möglichkeit, mit meinen Haaren irgendwas anderes anzustellen, außer sie wie immer im Dutt hochzustecken, ereilte mich eine schockierende Nachricht in Form eines Youtube-Werbevideos: Die Welt wird demnächst untergehen! Unglaublich, nicht wahr? <br />
<br />
Ich habe mir die Zeit genommen und das ca. 15-minütige Video, dass mit wahnsinnig schlechter Musik unterlegt und aus <a href="http://http://www.imdb.com/title/tt0319262/" title="Eintrag auf imdb.com">The Day after Tomorrow</a>/<a href="http://http://www.imdb.com/title/tt0116629/" title="Eintrag auf imdb.com">Independence Day</a>/irgendein anderer Weltuntergangsfilm zusammengeschnitten war, für die geneigte Leserschaft anzuschauen und euch eine kurze Analyse dessen zu geben, was da so auf uns zukommt. <br />
<br />
Aller Anschein nach kündigen 14 Posaunen das Ende der Welt an, von denen uns schon ein paar in Form von Hunger und Tsunamis, allesamt ausgelöst von Meteoriten (vor denen scheinen die Damen und Herren hinter dieser Botschaft sehr große Angst zu haben), begegnet sind. Leider bleibt uns nur noch bis zum 4. Zeichen, um uns für die richtige Seite (tendenziell die der Damen und Herren hinter der Botschaft) zu entscheiden. Und dann wars das! Dann übernimmt leider Satan die Regie auf Erden und es wird alles ganz, ganz furchtbar. <br />
<br />
Hier ein paar Eindrücke von dem, was uns erwartet:<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 500px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:835 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="355"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/sonja/WeltuntergangB.jpg"  alt="" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Oh, schon wieder ein Meteorit! Das arme Paris!</div></div><br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 500px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:838 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="350"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/sonja/WeltuntergangD1.jpg"  alt="" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Wie soll ich mich nur entscheiden? Himmel oder Hölle? Boah, das ist so schwer...</div></div><br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 500px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:836 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="341"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/sonja/WeltuntergangE.jpg"  alt="" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Ah mist! Falsch entschieden! So siehts also in der Hölle aus.</div></div><br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 500px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:837 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="361"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/sonja/WeltuntergangF.jpg"  alt="" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Wie? Der Papst ist auch ein Zeichen für den Weltuntergang? Ich wusste schon immer, dass etwas nicht mit dem stimmt!</div></div><br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 500px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:834 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="357"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/sonja/WeltuntergangH.jpg"  alt="" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Da muss ich mich wohl ein bisschen beeilen.</div></div><br />
<br />
Hm, das sieht ja alles eher mäßig aus. Gut, dass mir das mal jemand gesagt hat.<br />
Und nun entschuldigt, aber ich muss noch ein bisschen Haare flechten üben bis zum Weltuntergang<br />
 
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://unkewl.de/blog/text/427-Nachricht-und-Kommentar.html" rel="alternate" title="Nachricht und Kommentar" />
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            <name>Mathis</name>
                    </author>
    
        <published>2011-05-05T17:06:35Z</published>
        <updated>2011-05-05T17:06:35Z</updated>
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        <title type="html">Nachricht und Kommentar</title>
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                ...in perfekter Symbiose:<br />
<blockquote>&#8220;A young man and his fiancée were expected to get married in central London on April 29th. Millions of Britons took advantage of the opportunity to take a foreign vacation.&#8221; <em>The Economist</em> 18/2011, S. 7</blockquote> 
            </div>
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        <link href="http://unkewl.de/blog/text/425-Entspannung-im-digitalen-Zeitalter.html" rel="alternate" title="Entspannung im digitalen Zeitalter" />
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            <name>Mathis</name>
                    </author>
    
        <published>2011-02-27T11:23:00Z</published>
        <updated>2011-03-03T21:51:17Z</updated>
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        <title type="html">Entspannung im digitalen Zeitalter</title>
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                <!-- s9ymdb:827 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="248"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/ungelesen.png" title="Google Reader" alt="Google Reader" /><br />
<br />
Ich habe <a href="http://nerdcore.de" title="Nerdcore">Nerdcore</a>, <a href="http://www.whudat.de/" title="Winkel">MC Winkel</a> und noch ein paar aus dem Feedreader geworfen, schalte Twitter nur noch sporadisch an und habe immer noch kein Smartphone gekauft. Ab einem bestimmten Level scheint mehr Input nämlich zu weniger Konzentration und geringerer Produktivität zu führen.<br />
<br />
Oder mache ich einfach gerade eine altmodische, technophobe Phase durch? Das würde auch erklären, warum hier im Blog so wenig los ist … 
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://unkewl.de/blog/text/424-Der-Nachtbus-und-die-Liste.html" rel="alternate" title="Der Nachtbus und die Liste" />
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            <name>Mathis</name>
                    </author>
    
        <published>2011-02-18T17:18:00Z</published>
        <updated>2011-02-18T17:18:00Z</updated>
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        <title type="html">Der Nachtbus und die Liste</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <!-- s9ymdb:823 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="220"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/fundsachensuche.png" title="Screenshot von Bremen.de" alt="Screenshot von Bremen.de" /><br />
<br />
<em>Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen.</em><br />
<br />
Am letzten Wochenende besuchte ich die <a href="http://www.bremen.de" title="Bremen">Freie Hansestadt Bremen</a>, um dort den Geburtstag des Herrn Mit-Bloggers zu zelebrieren. Es waren herrliche Tage der Brauchtumspflege: ausschweifendes Essen und Trinken, die Wiederbelebung alter Ausgeh-Gewohnheiten und sogar ein Trip ins Fußballstadion.<br />
<br />
Dummerweise stieg ich schon in der ersten Nacht ohne Rucksack aus dem Bus aus.<br />
<br />
Ich danke folgenden Personen, die ab dann in Aktion traten:<br />
<br />
<ul><li>dem Herrn an der 24h-Hotline der BSAG, der freundlich und verständnisvoll war, mitten in der Nacht zwei verschiedene Fahrer an- und mich dann noch zurückrief</li><li>ebendiesen Fahrern, die zügig ihre(n) Bahn/Bus durchsucht und dann Meldung gemacht haben</li><li>dem Finder des Rucksacks, der ihn zwar nicht abgegeben, aber zumindest <strong>meinen Schlüsselbund im Bus liegen gelassen hat</strong></li><li>den BSAG-Mitarbeitern, die Samstag Nachmittag die Tür zu ihrem Pausenraum in der Vahr geöffnet und mir den Schlüssel ausgehändigt haben</li><li>allen Menschen, die das Auf und Ab meiner Laune ertragen mussten (und mich erstaunlich wenig ausgelacht haben)</li></ul><br />
Jedenfalls wird die Anekdote länger halten als der Schmerz des Verlusts (Handy und Geld waren nicht drin, ein neuer Fotoapparat sowieso geplant).<br />
<br />
Das spezielle Verhältnis von Dramatik und Komik allerdings, das sich aus einer verlorenen Anwesenheitsliste für 15 Wochen Tutorium an der Uni ergibt, das lässt sich hier im Blog nur schwer transportieren... sagen wir einfach: ich arbeite noch daran, hier eine elegante Lösung zu finden. 
            </div>
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        <link href="http://unkewl.de/blog/text/423-Von-der-Schwierigkeit,-einen-Fernseher-zu-kaufen.html" rel="alternate" title="Von der Schwierigkeit, einen Fernseher zu kaufen" />
        <author>
            <name>Mathis</name>
                    </author>
    
        <published>2011-01-19T17:58:00Z</published>
        <updated>2011-01-19T22:43:30Z</updated>
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        <title type="html">Von der Schwierigkeit, einen Fernseher zu kaufen</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 500px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:819 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="355"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/fernseher.jpg" title="Zwei Fernseher im Henry-Ford-Bau, FU Berlin" alt="Zwei Fernseher im Henry-Ford-Bau, FU Berlin" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Zwei Fernseher, <em>oldschool</em>.</div></div><br />
Seit Monaten überlege ich, einen neuen Fernseher anzuschaffen. Erstens hat inzwischen jeder, aber wirklich jeder, so eine flache Kiste mit allen möglichen Features, zweitens ist Technik-Spielzeug traditionell mein Fachgebiet. Kann also eigentlich nicht angehen, dass bei mir immer noch eine Röhre Dienst tut!<br />
<br />
Ich habe also brav das übliche Programm abgespult und recherchiert, verglichen und abgewogen. Nur scheinen wir es hier mit einem problematischen Fall zu tun zu haben:<br />
<br />
&#8220;HD&#8221; würde ich kaum nutzen, denn das Fernsehsignal kommt analog per Kabel und Blu-rays erscheinen mir teuer und irgendwie anachronistisch. Plötzlich stellt sich die Frage, wie eigentlich ein hoch-skaliertes PAL-Bild auf 40" aus kurzer Distanz aussieht?<br />
<br />
3D finde ich schon im Kino blöd und mehr als meine sowieso dauernd vorhandene Brille möchte ich auch nicht tragen. Andererseits: Wenn schon, denn schon (zumal <a href="http://twitter.com/homofaber/status/27025948511567872" title="Twitter">spätere Updates schwierig sind</a>)?<br />
<br />
Extrem dünne, stromsparende Fernseher mit LED-Backlight haben wohl tolle Farben, aber auch miserable Lautsprecher und eine stärkere Tendenz zu <a href="http://myhdtvchoice.com/2008/03/29/what-is-the-lcd-hdtv-clouding-effect/" title="What is Clouding?">Clouding</a>. Mit Leuchtröhren bestückte LCD-Fernseher der gleichen Preisklasse entsprechen nicht dem Stand der Technik, sind den LED-Modellen aber paradoxerweise im Alltag überlegen.<br />
<br />
Wer denkt sich sowas aus?<br />
<br />
Ganz zu schweigen davon, dass das Erstellen einer Senderliste bei vielen (Samsung-)Modellen umständlicher ist als 1985 und das Umschalten zwischen Kanälen auch gerne länger dauert. Aber man kann doch so toll daran spielen, z.B. über eine Playstation oder Xbox? Pustekuchen: Gebt einmal <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Input_lag" title="Wikipedia">&#8220;Input Lag&#8221;</a> bei einer Suchmaschine Eurer Wahl ein und auch Ihr fallt vom Glauben ab.<br />
<br />
Dass sich mein nicht einmal zehn Jahre alter Verstärker nur per Adapter anschließen ließe, weil alle Hersteller (außer Panasonic) die bewährten Cinch-Buchsen gestrichen haben, erwähnte ich bereits? Und was wird eigentlich aus den niedrigen Betriebskosten eines LED-beleuchteten TVs, wenn wegen der miserablen Lautsprecher jeder seine große Anlage mitlaufen lässt?<br />
<br />
Fazit: Das aktuelle Setup bietet mir 78 cm Diagonale (ca. 31") mit flacher Mattscheibe, guten Farben und 100Hz. Videos vom PC kommen per USB-Stick an den DVD-Player, der wiederum am Verstärker hängt. Gekostet hat der Spaß knapp über 100 Euro (TV gebraucht, DVD-Player ist Billigkram), dafür verhebt man sich bei jedem Umzug und muss auf HD verzichten.<br />
<br />
Ich werde wohl ganz altmodisch der Devise folgen: So lange nichts kaputt geht, brauche ich auch nichts neues. 
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            <name>Mathis</name>
                    </author>
    
        <published>2010-12-02T11:12:00Z</published>
        <updated>2010-12-02T11:12:00Z</updated>
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        <title type="html">Eingeschneit</title>
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                <!-- s9ymdb:815 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="379"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/schnee-im-hof.jpg"  alt="Schnee im Hof, Neukölln" /><br />
<br />
Heute fühle ich mich wie ein Kind aus irgendeinem Bilderbuch-Bergdorf: Eingeschneit, also schulfrei.<br />
<br />
Zuerst habe ich es noch versucht. Online nachgeguckt, ob alles halbwegs fährt, dann zu Fuß zur Ringbahn (Berliner Busse sind bei mehr als 2 mm Schnee nicht der Rede wert). Dort dann die Überraschung: Obwohl <a href="http://www.s-bahn-berlin.de" title="S-Bahn Berlin">offiziell</a> nicht direkt von den &#8220;Einschränkungen&#8221; betroffen, fährt meine S 41 für mindestens 25 Minuten gar nicht.<br />
<br />
Nach einem kurzen Münzwurf zur Entscheidungsfindung ist klar, dass ich nicht verspätet zum einzigen Seminar des Tages, sondern direkt wieder nach Hause gehe.<br />
<br />
Ich will nicht sagen, dass mich keine Schuld trifft -- hätte ja auch den Umweg mit der U-Bahn nehmen oder einfach eine halbe Stunde früher aufbrechen können. Aber es ist schon faszinierend, wie sehr diese Stadt durch den keinesfalls überraschenden und auch nicht besonders heftigen Wintereinbruch lahm gelegt wird.<br />
<br />
Mein dritter Winter in Berlin fängt genau so an, wie ich die letzten beiden in Erinnerung habe. Was auch gar kein Grund zur Sorge wäre, wenn nicht am Wochenende noch eine <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-12/schnee-verkehr-wintereinbruch" title="Zeit online - die übliche Wintermeldung">lange Zugfahrt</a> auf dem Programm stünde … 
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            <name>Mathis</name>
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        <published>2010-11-12T08:54:00Z</published>
        <updated>2010-11-16T13:50:24Z</updated>
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        <title type="html">Zwei Männer</title>
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                <div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 500px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:810 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="343"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/zweimaenner1.jpg" title="SPIEGEL Nr. 45/2010, S. 114" alt="SPIEGEL Nr. 45/2010, S. 114" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">SPIEGEL Nr. 45/2010, S. 114</div></div><br />
Die beiden Herren, um die es im aktuellen SPIEGEL-Heft (in zwei verschiedenen Artikeln) geht, haben eine wunderliche Einstellung gegenüber Migrantinnen. Der eine, Silvio B., möchte &#8220;Leuten in Schwierigkeiten&#8221; gerne helfen, zum Beispiel durch Bargeld im Tausch gegen sexuelle Dienstleistungen. Der andere, Geert W., mag keine jungen Frauen, wenn sie nicht so blond sind wie er.<br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 500px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:811 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="348"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/zweimaenner2.jpg" title="SPIEGEL Nr. 45/2010, S. 122" alt="SPIEGEL Nr. 45/2010, S. 122" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">SPIEGEL Nr. 45/2010, S. 122</div></div><br />
Es ist ein großes Verdienst der Bildsprache im SPIEGEL, dass sie uns eines auf den ersten Blick erkennen lässt: Von beiden Männern sollte man sich möglichst fernhalten. 
            </div>
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            <name>Mathis</name>
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        <published>2010-11-06T11:08:00Z</published>
        <updated>2010-11-06T11:08:00Z</updated>
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        <title type="html">Biologische Kriegsführung im Kinderzimmer</title>
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                Weihnachten rückt näher, liebe Leserinnen und Leser, und was liegt da näher, als über potentielle Geschenke nachzudenken? Unkewl als Fachblog für glückliche Kinderaugen empfiehlt seit je her Playmobil, entworfen im bayerischen Zirndorf, produziert witzigerweise <a href="http://www.playmobil.de/on/demandware.store/Sites-DE-Site/de_DE/Link-Page?cid=PRODUCTION" title="Playmobil.de">zu einem großen Teil auf Malta</a>.<br />
<br />
Playmobil geht mit der Zeit, das war schon immer so. Neben den Klassikern (Wild-West, Ritter, Baustelle) finden sich Fantasy, Weltraum oder auch Verbrechensbekämpfung im Sortiment. Neuerdings gibt es auch Geheimagenten und deren Gegenspieler, nämlich international agierende Terroristen:<br />
<br />
<!-- s9ymdb:806 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="428"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/virenkapsel.jpg" title="Gefunden im Werbekatalog von TOYS'R'US" alt="Gefunden im Werbekatalog von TOYS'R'US" /><br />
<br />
<em>Virenkapsel-Abschussfunktion!</em> Zusammen mit einer Anthrax-Backmischung aus dem Micky Maus-Heft (&#8220;einfach 30 Minuten bei 60° in Mamas Ofen, aber hinterher gut aufwischen&#8221;) ergäben sich da ganz neue Möglichkeiten!<br />
<br />
Nicht auszudenken, welche Panik eine Gruppe von &#8220;Robo-Gangster Turbokampfschiffen&#8221; (Bestellnr. 4882) auf der Spree im Bundeskanzleramt auslösen könnte …<br />
<br />
<small>Außerdem an dieser Stelle noch ein <em>fun fact</em> für Fußballfreunde, ich denke da besonders an den Herrn Mit-Blogger. Greuther Fürth, jahrelang beheimatet im Playmobil-Stadion, hat seine Spielstätte 2010 umbenannt. In <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trolli_Arena" title="Wikipedia">&#8220;Trolli Arena&#8221;</a>.</small> 
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            <name>Mathis</name>
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        <published>2010-10-07T13:33:02Z</published>
        <updated>2010-10-07T13:33:02Z</updated>
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        <title type="html">Die kleinen Dinge...</title>
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                <!-- s9ymdb:802 --><img class="serendipity_image_center" width="500" height="255"  src="http://unkewl.de/blog/uploads/mathis/77777.jpg"  alt="" /><br />
<br />
"Monatlicher Abschlag: 40 Euro.<br />
Nachzahlung Okt. 2010: 150 Euro.<br />
<br />
Stromzähler-Schnapszahl: unbezahlbar." 
            </div>
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            <name>Mathis</name>
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        <published>2010-09-26T10:00:00Z</published>
        <updated>2010-09-26T10:04:20Z</updated>
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        <title type="html">Stermann und Grissemann haben keine Lust</title>
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                <object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/cuwzk8gQRho?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/cuwzk8gQRho?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="306"></embed></object><br />
<br />
Freitag Abend trat das Satiriker-/Kabarett-Duo Stermann &amp; Grissemann im Festsaal Kreuzberg auf. Bekannt sind die beiden vor allem für eine Reihe von Sketchen, in denen sie in Volksempfänger-Stimmlage Nazi-Witze machen, z.B. über <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=stermann+%26+grissemann+cordoba&aq=f" title="Youtube">Cordoba</a>, <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=stermann+%26+grissemann+deutsche+kochschau&aq=f" title="Youtube">Kochen</a> oder, siehe oben, Call-TV.<br />
<br />
Da heißt es dann: &#8220;Wir müssen diese Nuss rommeln&#8221;, &#8220;Jawohl, mein Rührer!&#8221; oder &#8220;Wollt ihr das totale Sieb?&#8221;. Letzteres ist auch der Titel der <a href="http://www.stermann-grissemann.at/onlineshop/" title="Stermann &amp; Grissemann">DVD zum Live-Programm</a>, die Ästhetik der Plakate erinnert (zumindest mich) an Frau <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leni_Riefenstahl" title="Wikipedia">Riefenstahl</a>.<br />
<br />
Live nehmen die Nazi-Witze allerdings nur einen kleinen Teil des Programms ein. Zumindest vorgestern bestand die erste Hälfte des Auftritts aus einem Prolog, in dem S. &amp; G. in andere Rollen schlüpften und ihre Hauptfiguren für später &#8220;ankündigten&#8221;, um dann öfters aus den Rollen zu fallen und sich zum Schein über die Qualität ihres Spiels zu streiten. Der Großteil des Publikums fand das super, man könnte es auch als etwas langatmig bezeichnen.<br />
<br />
Spannend wurde es nach der Pause. Die Stars betraten die Bühne in ihren von Youtube bekannten &#8220;Altnazi&#8221;-Outfits. Einer strich sich den Seitenscheitel zurecht, der andere spuckte sich auf den eigenen (bereits bekleckerten) Pullunder -- ich weiß nicht, warum. Dann rief im Publikum jemand &#8220;Sieg H...&#8221;. Wegen des scheinbaren Erbrechens von G. war lautes Gelächter im Saal, niemand hörte genau hin. Der Mann im Publikum wiederholte seinen Ruf.<br />
<br />
Diesmal hatten es alle gehört.<br />
<br />
Als Grissemann nun sagte, er habe keine Lust mehr zu spielen, dachte ich erst, das ist gerechtfertigte Empörung. Der Zwischenrufer, dem Aussehen nach kein Rechtsextremer, werde sich für seinen geschmacklosen Ruf entschuldigen, die Show dann weitergehen. Auch Kabarettist S. sah das so und wollte seinen Kompagnon überreden. Der aber blieb stur und ließ die Requisiten abräumen. <br />
<br />
Es folgten noch 20 Minuten Lesung aus dem aktuellen Buch der beiden, dann gab es Applaus, dann explizit keine Zugabe und der Auftritt ging unter unbehaglichem Schweigen zu Ende (&#8220;Und jetzt gehen Sie im Gänsemarsch nach vorn und kaufen!&#8221;). Auf Nachfrage sagte G. noch auf der Bühne, das Zwischenrufer-&#8220;Schwein&#8221; möge &#8220;verrecken&#8221;, solch Verhalten sei unentschuldbar. Das Publikum allgemein sei aber total nett.<br />
<br />
Ehrlich gesagt bin ich immer noch ratlos, was für einen Schluss ich aus diesem Abend ziehen möchte. Man kann Grissemanns Reaktion konsequent nennen. Oder übertrieben und heuchlerisch angesichts einer Show, die sowieso auf Geschmacklosigkeiten und Provokation setzt. Ich habe mich sofort gefragt, wie wohl <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Serdar_Somuncu" title="Wikipedia">Serdar Somuncu</a> reagiert hätte: Vermutlich irgendwie souveräner. Er ist, ehrlich gesagt, auch lustiger.<br />
<br />
<em>Nachtrag: &#8220;Drei Nazi-Witze und ein Zwischenruf&#8221; wäre eigentlich die viel schönere Überschrift gewesen. Verflucht!</em> 
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