Sonntag, 27. April 2008Computer herunterladenTrackbacks
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Unabhängig von der rechtlichen Seite des Phänomens gibt es durch den massenhaften Zugriff auf Musik und Filme meines Erachtens eine extreme Verwahrlosung des Konsums- Wer 20.000 MP3s auf Fingernagelgröße bei sich trägt, wird nicht mehr ansatzweise in der Lage sein, zu differenzieren geschweige denn so etwas wie Geschmack zu entwickeln, Im Zweifelsfall kennen die Leute nicht mal mehr die Titel und die Namen der Interpreten, die Musik wird zu digital kastrierten omnipräsenten Klangtapete.
Nichts gegen Menschen, die sich keine Bandnamen oder Liedtitel merken können!
Nein, liebe Frau Zimt, Pop-Amnesie ist o.k., ich möchte keinem Titel- und Namensfetischismus das Wort reden. Wenn aber die Unzahl der Stücke, die die Menschen als MP3 bei sich tragen dazu führt, dass die Konsumentin/ der Konsument nicht mehr weiß, was da läuft, erhebe ich vorsichtig den Finger und murmele: “Da habt Ihr den Salat!”.
Plötzlich fühle ich mich so scheiße kriminell! Frau Kanzlerin hat mir die Augen geöffnet, ich höre sofort auf damit!
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