Bei Mario Sixtus gefunden: Der amerikanische Internet-Experte Clay Shirky erklärt, was Gin und Fernsehen gemeinsam haben. Im 19. bzw. 20. Jahrhundert dienten diese nämlich als Freizeitbeschäftigung und verhinderten, dass weite Teile der Bevölkerung ihre geistigen Ressourcen in produktive Bahnen lenkten.
Der springende Punkt in Zeiten des Internets ist jetzt: Wenn wir auch nur einen Bruchteil unserer Freizeit produktiv nutzen würden, zum Beispiel um online zu publizieren, würde ein gigantischer “sozialer Mehrwert” entstehen. Shirky behauptet beispielsweise, das gesamte Wikipedia-Projekt habe ca. 100 Millionen Stunden menschlichen Denkens konsumiert - ungefähr die Zeit, die US-Amerikaner vor Werbespots im Fernsehen verbringen. Jedes Wochenende.
Clay Shirkys Hoffnung ist nun folgende: Generationen, die mit Computern aufgewachsen sind und wissen, welches “Mitmach-”Potential moderne Technik bietet, werden die Möglichkeiten nutzen und sich eben nicht einfach nur berieseln lassen.
Auf der Website zu Shirkys aktuellem Buch (“Here Comes Everybody”) gibt es eine Mitschrift des Vortrags: Gin, Television, and Social Surplus.
Viva: Wie wahnsinnig blöd!
Ich muss ein Geständnis machen: Wenn es um Geschmacksfragen geht, bin ich wahnsinnig von mir überzeugt. Nicht in Bezug auf Mode oder Frisuren, wie jeder weiß, der mich persönlich kennt, sondern immer dann, wenn es um die Bewertung diverser Kulturerzeugn
Ich muss ein Geständnis machen: Wenn es um Geschmacksfragen geht, bin ich wahnsinnig von mir überzeugt. Nicht in Bezug auf Mode oder Frisuren, wie jeder weiß, der mich persönlich kennt, sondern immer dann, wenn es um die Bewertung diverser Kulturerzeugn
Aufgenommen: Nov 10, 18:42