Bereits in ihrer Samstagsausgabe hat die taz einen
netten Bericht zur Eröffnung des hannoverschen Schützenfestes veröffentlicht. Und der Autor hat einfach Recht:
“In Köln schreit man Alaaf, in Hannover gibt es im Allgemeinen jedoch Beifall, wenn etwas besonders gut gefällt”, skizzierte das Ehepaar Zimmermann in seinem Standardwerk “Hannover - Schützenstadt” (1965, Fackelträger-Verlag) die spröde Leine-Mentalität, deren gröbste Ausfälle im Hemdbekleckern beim Lüttje-Lagen-Trinken besteht. Diese über die Stadtgrenze hinaus kaum bekannte Mixtur aus Schnaps und Bier wird mit einer Hand aus zwei Gläsern getrunken und ist von Ortsfremden nur mit Vorsicht zu genießen. Es haut selbst Einheimische regelmäßig aus den Socken.
Leider muss das Fest dieses Jahr ohne mich auskommen. Abgesehen von der
Lüttjen Lage ist es aber auch nicht besonders spannend.